Unser Schulkonzept

Die Schülerinnen und Schüler werden in förderschwerpunktheterogenen Klassen (d.h. Kinder der Förderschwerpunkte LE, SQ und ES werden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet) nach den jeweils gültigen Bildungsgängen und den individuellen Förderplänen beschult. Grundsätzlich orientiert sich der Unterricht je nach Förderschwerpunkt der Schülerinnen und Schüler an den Richtlinien der Grundschule und/oder an den Richtlinien des Förderschwerpunkts Lernen.

Die Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist auf die jeweiligen Förderschwerpunkte und Förderbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Die wesentlichen Förderbereiche sind:

  • Lern- und Arbeitsverhalten
  • Kognition/Denken
  • Kommunikation/Sprache
  • Motivation
  • Emotionalität
  • Sozialverhalten
  • Konzentration
  • Motorik
  • Wahrnehmung

Auf Grundlage der Stundentafel der Grundschule werden die Schüler und Schülerinnen zwischen 21 (DF, 1. und 2. Klassen) und 27 (3. und 4. Klassen) Wochenstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Englisch, Musik, Kunst, Sport und Schwimmen unterrichtet. Der Unterricht beginnt täglich verlässlich für alle Schüler und Schülerinnen um 8.10 Uhr. Für Schüler und Schülerinnen, die nicht am Offenen Ganztag teilnehmen, endet der Unterricht verlässlich Montags und Freitags um 11.45 Uhr. Dienstags, Mittwochs und Donnerstags endet er nach dem individuellen Stundenplan entweder um 11.45 Uhr oder um 13.30 Uhr. Der Unterricht erfolgt in Anteilen in Doppelbesetzung, sodass den Förderbedürfnissen der Schüler entsprechend differenziert gearbeitet werden kann. Eine enge Verzahnung von Unterricht, Therapie und Erziehung ist mit Blick auf unsere Schülerschaft von besonderer Wichtigkeit. Rituale und klare Strukturen sind fester Bestandteil jeder Klasse und sind unter anderem durch einen einheitlichen Regelkatalog der gesamten Schule verankert.

Des Weiteren verstehen wir uns als bewegte Schule. Sport- und Schwimmunterricht findet in jeder Klasse mit  Schuleintritt durchgehend statt. Darüber hinaus sind vielfältige Bewegungsangebote  regelmäßig  im Unterricht als Entspannungs- und Entlastungsphasen integriert und sind nicht zuletzt auch durch unsere zwei weitläufigen, ansprechend gestalteten Schulhöfe jeder Zeit gegeben. An Projekten zur gesunden Entwicklung unserer Schüler nehmen wir regelmäßig teil. Durch den Einsatz einer Schulsozialarbeiterin an unserer Schule sind zusätzlich vielfältige Angebote möglich. (Auszeitenangebot, Kindersprechstunde, AG’s). Die Mitarbeit und Unterstützung der Eltern ist uns mit Blick auf eine gelingende Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler sehr wichtig und ist daher in den Kooperationsvereinbarungen verschriftlicht. Diese finden Sie HIER.

Was haben wir Besonderes an unserer Schule?

  • Psychomotorik
  • Schwimmen und Sport in allen Klassen
  • Sozialtraining (u.a. LUBO aus dem All)
  • Auszeitraum
  • Schulsozialarbeit (Kindersprechstunde, Mädchen-AG, Fantasiereisen)
  • Schulobstprogramm (3x wöchentlich frisches Obst und Gemüse für alle Schüler)
  • Schülerspezialverkehr
  • Integrations- und Unterrichtshelfer
  • Feste (u.a. einen eigenen Sankt-Martins-Zug)
  • Sprachtherapie in Einzelförderung
  • Offener Ganztag
  • Kooperation und Zusammenarbeit mit Grundschulen
  • Diagnose-Förderklasse
  • Beratung und Unterstützung von Eltern und Lehrern durch Schulsozialarbeit
  • Schulhund
  • Teilnahme am Programm „FIT-4-Future“
  • Kooperation mit einer Musikschule (Jekits)
  • Wiederholte Teilnahme am Landesprojekt „Klasse wir singen“

Organisationstrukturen

Die Diagnose- und Förderklassen und die Klassen 1 und 2 bilden die Schuleingangsphase der Franz-Stollwerck- Schule.

Diagnose- und Förderklasse (DF)

Ankommen in der Schule bedeutet:

  • Zeit zu haben, sich einzugewöhnen
  • sich im neuen Lernumfeld zurecht zu finden
  • eine positive Beziehung zum Klassenlehrer/ zur Klassenlehrerin aufzubauen
  • andere Kinder kennenzulernen
  • ein positives Gruppengefühl zu erlangen

Der Schwerpunkt der DF-Klasse liegt auf der Förderung basaler Fähigkeiten. Im Vordergrund steht die Aufarbeitung von Entwicklungsverzögerungen sowie die dem Lerntempo der  Schüler angepasste Vermittlung von Unterrichtsinhalten. Der Fokus liegt auf einem gelingenden Schulstart und einem möglichen, späteren Übergang ins Gemeinsame Lernen in der allgemeinen Schule. Genaue Informationen zu den Unterrichtsinhalten werden immer am 1. Klassenpflegschaftsabend durch die Klassenlehrer gegeben.

Die Power-Point-Präsentation (PDF-Download) stellt die Bausteine des Konzeptes dar.

Eine unserer Diagnose- und Förderklassen wird als Außenklasse an der Gemeinschaftsgrundschule Horkesgath in Krefeld geführt. Ziel ist es, eine möglichst wohnortnahe Beschulung des Kindes zu gewährleisten und den Verbleib am Standort im Rahmen des Gemeinsamen Lernens bei Fortbestand oder nach Aufhebung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs zu sichern.  Die Schüler der DF-Außenklassen sind Schüler der Franz-Stollwerck-Schule und werden vor Ort durch Lehrkräfte der Franz-Stollwerck-Schule (Sonderpädagogen) nach gleichem Konzept wie im Stammhaus gefördert.

Klasse 1 und 2

Der Unterricht in den Klassen 1 und 2 ist eine Fortsetzung der begonnenen Arbeit aus den DF-Klassen. Hier sind u.a. folgende Schwerpunkte zu nennen:

  • Erweiterung der Kompetenzen im Arbeits- und Sozialverhalten
  • Förderung der sozialen und emotionalen und sprachlichen Kompetenzen (Stärkung des Selbstbewusstseins, Stärkung des Verständnisses im Bereich des Regel- und Normverhaltens, Erhöhung der Frustrationstoleranz, Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien, besondere Berücksichtigung des Schriftspracherwerb, gezieltes sprachtherapeutisches Handeln)
  • Erarbeitung der Lerninhalte in Anlehnung an die Richtlinien der Grundschule und des Förderschwerpunktes (je nach Förderschwerpunkt des Kindes)
  • Integration der Quereinsteiger aus den Grundschulen

Genaue Informationen zu den Unterrichtsinhalten werden immer am 1. Klassenpflegschaftsabend durch die Klassenlehrer/innen gegeben.

Klasse 3 und 4

In den Klassen 3 und 4 wird die vorangegangene Arbeit an den Schwerpunkten fortgesetzt und vertieft. Darüber hinaus steht die Vorbereitung der Kinder auf die weiterführende Schule im Vordergrund. Bezüglich des Übergangs von Klasse 4 nach Klasse 5 finden auf der Grundlage des individuellen Lern- Leistungsstandes des Schülers im November/Dezember jeden Jahres Beratungsgespräche mit den Eltern statt.

Genaue Informationen zu den Unterrichtsinhalten werden immer am 1. Klassenpflegschaftsabend durch die Klassenlehrer/innen gegeben.

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